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Hissfahne-Querformat_Fahnentypen

14. April 2012

Die unterschiedlichen Fahnentypen

Fahne ist nicht gleich Fahne. Die unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzgebiete verlangen verschiedenste Fahnentypen. Dabei steht einerseits eine effektive, langlebige repräsentative Nutzung im Vordergrund. Andererseits ist auch ein hohes Maß an Flexibilität gefragt, um beispielsweise schnell und wirkungsvoll auf Aktionen, Events, Sonderangebote oder dergleichen aufmerksam zu machen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Fahnentypen vor:

Hissfahnen

Fachleute und Unternehmer entscheiden sich sehr oft für die so genannten Hissfahnen. Sie haben in der Regel einen große Fläche und werden an vergleichsweise hohen Fahnenmasten angebracht, um auch aus großer Entfernung sichtbar zu sein. Hauptsächlich werden diese Fahnen im Außenbereich eingesetzt. Bei den Hissfahnen wird zwischen verschiedenen Typen unterschieden:

Hissfahnen im Hochformat

Diese Fahnen sind entweder für Fahnenmasten ohne Ausleger oder für Fahnenmasten mit Ausleger konzipiert. Im zweiten Fall spricht man auch von „Galgenmastfahnen“. Während dieser Fahnentyp auch ohne Wind stets voll entfaltet bleibt, braucht es bei Hissfahnen, die an einem Fahnenmast ohne Ausleger befestigt sind, zumindest ein wenig Wind, um sie zur Entfaltung zu bringen. Einen Sondertyp bilden die Hissfahnen mit Stabilisator, auch Extender-Flags genannt. Diese spezielle Art ist ebenfalls für Fahnenmasten ohne Ausleger gedacht. Elastische Stäbe, die im Spezialsaum der Fahnen platziert werden, sorgen für eine optimale Spannung der Fahnen auch bei geringen Windstärken.

Hissfahnen im Querformat

Bei diesem Fahnentypus handelt es sich um die wohl bekannteste Art von Flaggen. Vor allem in Form von Nationalfahnen hat sie wohl jeder schon einmal gesehen (die Nationalflaggen der meisten Länder sind im Querformat gestaltet). Diese Fahnenart benötigt jedoch relativ viel Wind, um sich voll zu entfalten. Deshalb werden  Hissfahnen im Querformat eher selten zu Werbezwecken eingesetzt. Ihr Anwendungsbereich sind dagegen häufig Anlässe, bei denen sie repräsentativen oder symbolischen Zielen dienen.

Knatterfahnen

Dies ist zugegebenermaßen ein etwas ungewöhnlicher, aber gleichzeitig ein sprechender Name. Denn diese Fahne verdankt Ihren Namen den Geräuschen, die Sie bei starkem Wind erzeugt. Knatterfahnen werden, ebenso wie Hissfahnen, gern und häufig eingesetzt. Da sie auch bei Wind immer gut lesbar ist, wird die Knatterfahne gerne als Gemeindefahne oder auch als Firmenbanner vor Geschäfts- und Verkaufsräumen verwendet.

Schwenkfahnen

Schwenkfahnen, auch Stockfahnen genannt, haben, genau wie die Knatterfahne, einen sprechenden Namen. Der Unterschied: Hier referiert die Bezeichnung nicht das Geräusch, das die Fahne erzeugt, sondern die Tätigkeit, die mit ihr ausgeführt wird. Schwenkfahnen sind ein Muss für jeden Fussballfan, wenn er (oder sie) am Wochenende ins Stadion geht und, im wahrsten Sinne des Wortes, Flagge zeigen will. Das ist jedoch nicht die einzige Verwendung für Schwenkfahnen: In der sportlichen Disziplin des Fahnenschwingens ist dieser Fahnentypus nicht bloß Merchandise für Fans, sondern steht als Sportgerät im Mittelpunkt des Interesses. Mehr dazu können Sie übrigens in unserem Artikel „Fahnen im Alltag“ lesen.

Bannerfahnen

Dieser Fahnentyp kommt vermehrt im Innenbereich zum Einsatz, da sie, wie ein Segel, den Wind optimal aufnimmt. Für den Außeneinsatz ist sie wegen ihre optimalen Windaufnahme eher ungeeignet. Sie würde unter Umständen umgerissen oder beschädigt. Dafür leisten Bannerfahnen als Indoor-Werbeträger und zur Innendekoration hervorragende Dienste. Auch ohne Wind kommt dieser Fahnentyp immer voll zur Geltung und eignet sich daher besonders gut für Messen und Präsentations- bzw. Promotionstände.

Bannerfahnen für Fahnenmasten

Natürlich gibt es auch Fälle, wo auf den Outdoor-Einsatz von Bannerfahnen nicht verzichtet werden kann. In solchen Fällen empfiehlt es sich unbedingt, die Fahnen mit einer Sturmsicherung vor Beschädigungen durch zu starken Wind zu schützen. Eine solche Sicherung verhindert auch störende Geräusche, die durch zu starkes Flattern der Fahne verursacht werden können. Zusätzlich können Bannerfahnen noch mit einer so genannten Ringsicherung versehen werden.

Bannerfahnen als Tragefahnen

Diese Art von Bannerfahne kommt vor allem bei Vereinsumzügen und -feierlichkeiten oder bei Sportveranstaltungen zum Einsatz. Nicht selten handelt es sich dabei um Fahnen aus Seide oder Damast, die mit aufwändigen Stickereien (Vereinswappen etc.) verziert sind und in Handarbeit angefertigt wurden. Tragefahnen hängen normalerweise an Querstäben und werden von einem Flaggenstock gehalten, die wiederum von einer Person getragen werden.

Standarte

Die Standarte ist eine spezielle Flaggenform, die gewissermaßen als Unterart der Bannerfahne bezeichnet werden kann. Insbesondere in der Heraldik nehmen Standarten eine Sonderstellung ein. Ursprünglich – und auch bis heute noch für diesen Zweck eingesetzt – waren Standarten die offiziellen Hoheitszeichen von Staatenlenkern, Ländern oder Diplomaten. Sie zeigen den Standort desjenigen an, der zum „Tragen“ einer Standarte berechtigt ist, Ein klassisches Beispiel bilden die Fahnen, die an Staatslimousinen bei Besuchen hochrangiger Politiker aus dem Ausland zu sehen sind. Umgangssprachlich werden diese heutzutage schlicht als „Autoflaggen“ bezeichnet.

Hängefahnen

Schlussendlich gibt es noch den Typ der Hängefahnen. Diese windunabhängigen Fahnen eignen sich für die Dekoration von und an Gebäuden. Sie werden in den unterschiedlichsten Größen und Proportionen angeboten, abhängig von der Beschaffenheit des Bauwerks, dem Zweck der Fahne und den allgemeinen örtlichen Gegebenheiten. Je nach der Art der Anbringung spricht man von Hänge- oder Schrägfahnen. Bei einer Hängefahne ist die Fahnenstange senkrecht zur Hauswand angebracht, während im Falle einer Schrägfahne die Fahnenstange in einem schrägen Winkel zur Hauswand befestigt ist.

Schmuckfahnen

Schmuckfahnen begegnen uns häufig im Alltag. Besonders oft sind sie auf Volksfesten, in der Gastronomie oder auch in Reisebüros zu sehen. Gemeinhin werden sie aufgrund ihrer verhältnismäßig kleinen Größe einfach „Fähnchen“ genannt. Meistens zeigen sie Landesfarben oder –wappen, Logos und Schriftzüge der Marken, die sie bewerben sollen.

Zaunfahnen

Auch hierbei handelt es sich um einen Fahnentyp, mit dem Fans Sympathie und Unterstützung für Ihren Sportverein bei großen Turnieren Ausdruck verleihen können. Selbstverständlich kann die Zaunfahne auch gut zu Werbezwecken in Stadien, Sporthallen und Arenen eingesetzt werden; jedoch kommen eben auch Fans häufig in den Genuss, mittels dieser Fahnen ihren Support unter Beweis zu stellen. Ob nun die Heimatstadt, der Name einer Fankurve oder nur ein markiger Spruch darauf geschrieben steht: Ohne Zaunfahnen wäre ein Stadion nicht das, was Sportfans so sehr schätzen.

Blockfahnen

Als „jüngster“ Fahnentyp, der vornehmlich in Sportstadien zuhause ist, gilt die so genannte Blockfahne. Sie wird auch als Megafahne bezeichnet. Ihre monumentale Größe macht es möglich, von zahlreichen Fans gleichzeitig entrollt und für Stadionbesucher und Fernsehkameras gut sichtbar zu präsentieren und durch das Stadion zu reichen. Viele Fanclubs gehen dabei äußerst kreativ zu Werke und lassen sich zu jeder Saison oder zu jedem wichtigen Spiel etwas Neues einfallen; aber auch die Werbewelt hat die Wirksamkeit von Blockfahnen für sich entdeckt und lässt bei Sportevents oft Ihre eigenen Megafahnen durch das Publikum wabern, die neben einer sportlichen Botschaft natürlich auch geschickt platzierte Werbehinweise zeigen.

 
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